, Ruoss Philipp

2. Mannschaft / FCFS - Horgen

Das gross angekündigte Spektakel begann bereits bei der Ankunft mit einem kleinen Vorgeschmack – allerdings einer der spezielleren Art. Grund dafür war Hubi, der am Nachmittag ein kleines Gülle-Malheur hatte und es zeitlich nicht mehr unter die Dusche schaffte. Entsprechend erschien er in Arbeitskleidung und mit leicht verspritztem „Grind" auf der Weni.

Folglich wurde sich rasch umgezogen, um bei frischer Luft die ersten Naturrasenpässe des Jahres zu absolvieren, in der Hoffnung, dass sich der Fokus danach wieder vollständig aufs Sportliche richten würde.

 

Viel gebracht hatte dies jedoch nicht, denn bereits in der ersten Minute folgte nach einem Fehlpass ein schneller Gegenstoss der Horgner, welcher mit einem Handspiel im Strafraum endete. Der anschliessende Elfmeter wurde von den Gästen problemlos verwandelt. Danach ging die Fehlpassorgie weiter. Da sie jedoch auf beiden Seiten stattfand, war die erste Halbzeit eher ein Grottenkick als Spektakelfussball.

 

In der Pause nahm man sich vor, mehr Härte ins Spiel zu bringen und mit Zug nach vorne zu agieren. Die Härte liess nicht lange auf sich warten, und der Unparteiische zückte die ersten gelben Karten gegen Theiler und Mätti. Mit den Karten kam dann endlich auch der Zug nach vorne, und so konnte Silas in der 59. Minute, mittels Spitzguuge, den verdienten Ausgleich erzielen.

 

Angetrieben von den lautstarken Fans drückten die All Blacks auf den Führungstreffer. Die Chance dazu bot sich wenig später vom Elfmeterpunkt. Silas, sonst ein sicherer Schütze, liess diesmal jedoch ungewohnt Nerven liegen – und es blieb beim Unentschieden.

 

Aus dem Nichts setzte anschliessend Gülle-Baron Hubi zur Flanke an, welche überraschend direkt hinter der Linie landete. Das Spiel wurde im Anschluss immer ruppiger, der Schiedsrichter blieb seiner Linie jedoch treu und pfiff jede noch so kleine Berührung gegen die jammernden Gäste. Theiler wurde dann etwas gar übermütig – und folgerichtig vom Platz gestellt.

 

Nun hiess es kämpfen, was das Zeug hielt, um den Sieg über die Runden zu bringen oder gar mit einem Konter die Führung auszubauen. Zweiteres geschah: Nach einem Pass quer über den Platz setzte Hubi zum Schuss an, nicht unhaltbar, aber drin ist drin!

 

Wer dachte, der Sieg sei nun im Trockenen, irrte sich. Nach einer kreativen Einlage im Strafraum zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt – und auch dieser wurde von den Gästen verwandelt.

Folglich wurde es noch einmal hektisch, doch ein glänzend aufgelegter Micha und ein kämpfendes Zwei hielten auch die exakt 4 Minuten und 80 Sekunden Nachspielzeit stand und sicherten sich die ersten drei Punkte.

 

Zur Freude aller eilte Theiler direkt nach Abpfiff mit einer Kiste „grossen Schlegel" herbei, und so kam man in den Genuss eines Wäsle-/Siegesbiers, welches wohl irgendwo zwischen Freibier und Konterbier zum Besten zählt.

 

Aufstellung (v.l.n.r.)

System 3-5-2

Tor: Höfliger

Abwehr: Marius, Ruoss, Mätti

Mittelfeld: Silas, Sandy, Silvio, Hubi, Rüfe

Sturm: Bollinger, Wild

Verwarnungen: Mätti, Micha, Rüfe

Ausschluss: Theiler

Einwechslungen: Theiler, Kitzka, Kräbs, Fluschi, Noah

Kein Einsatz: Michi

Die Besten: Hubi auf dem Platz, Fans neben dem Platz, Lumpi und Severin am Grill, Michi an der Fahne