, Langenbacher Stefan

1. Mannschaft / FCFS - Richterswil

Startphase legte Grundstein zur Punktevergabe

Die intensive, abwechslungsreiche Partie zwischen Feusisberg-Schindellegi und Richterswil entschieden die Gäste dank eines 3:0-Schlussresultats klar für sich.

Text & Bilder: Bruno Füchslin

Am Sonntag trafen die beiden ersten Mannschaften der beiden Vereine aufeinander. Beide Teams möchten nach (zwischenzeitlichen?) Abstechern in die tiefste Liga nun – am besten auf Jahre hinaus – zumindest stabil in der 4. Liga verbleiben. Nebst sportlichen Ambitionen wäre dies nicht zuletzt eine Prestigevorgabe. Die anstehende Partie sah auf dem Papier die Zürcher als Favoriten. Nicht allein der letztsaisonalen Ergebnisse (4:0, 2:1 für Richterswil) wegen; in der Rangliste lagen die Gäste um drei Verlustpunkte und als Tabellendritte vier Einheiten vor den Höfnern.

Eine erste Chance gehörte den Zürchern. Von Gian Gyr aus dem Mittelfeld lanciert, zog Erik Krasniqi solo auf Willi Keller los, doch der FCF-Hüter – aus der zweiten Mannschaft für den gesundheitsbedingt abwesenden Stammgoalie Michael Raimann aufgeboten – blieb in diesem Duell Sieger (7.). Besser der Abschluss nach einem Dutzend Minuten: Via Alessio Parrella und Tian Wehrli gelangte das Leder zum mehr oder minder in der Mitte freistehenden Pascal von Aesch, der ins Netz traf. Die Gastgeber ihrerseites verzeichneten nach einer Viertelstunde eine erste Möglichkeit; im Duell zwischen FCFS-Stürmer Xussen Cabdihaziz und Julian Wiedmann blieb der FCR-Torhüter erfolgreich. 
Was im ersten Anlauf noch nicht gelang, sollte im zweiten klappen: Ähnlich wie beim ersten Steil-Anspiel zog Richterswil-Angreifer Krasniqi nochmals in Richtung Keller und brachte die Gäste mit 2:0 voran (25.). Als Feusisbergs Silas Schönbächler seinen Versuch kurz vor der Pause von Wehrli kurz vor der Torlinie abgewehrt sah, war dies Beleg dafür, dass es schwierig werden würde, überhaupt einen Treffer zu erzielen.

Verbesserte Gastgeber
Die zweite Hälfte begann mit einer viertelstündigen Überlegenheit der Höfner; sie stemmten sich gegen den drohenden Punktverlust mit nun auch variantenreicheren Vorstössen. Allein – ein weiterer Torerfolg sollten wieder den Zürchern gelingen: Wieder Krasniqi setzte nach knapp einer Stunde mit einem satten 15-Meter-Abschluss dem einseitigen Toreschiessen einen Schlusspunkt. Dies auch deshalb, weil in der Schlussviertelstunde sich bietende Möglichkeiten diesmal beidseits ungenutzt blieben.

«Wir haben den Anfang verpennt»
Nüchtern bilanzierte Feusisberg-Trainer Thomas Rüttimann nach der Partie: «Wir begannen deutlich zu nervös und haben so den Anfang verpennt. Erst dann, als wir über die Seiten angriffen, konnte Richterswils Kompaktheit angekratzt werden. Vor dem Tor waren wir zu unentschlossen, hatten da und dort auch zu wenig Abschlussglück.» Ähnlich die Aussagen des Antipoden Sandro Parrella: «Insgesamt eine faire Partie gegen einen starken Gegner. Die Zweitore-Führung war eine gute Basis für den weiteren Verlauf. Letztlich entschied die Abschlusskonsequenz für uns.»

Feusisberg-Schindellegi – Richterswil 0:3 (0:2)
Weni. 74 Zuschauer. SR: Anas Eglil.

Tore: 12. von Aesch 0:1. 25. Krasniqi 0:2. 58. Krasniqi 0:3.

FCFS: Keller; Gomes, Ziltener, Eberle, Schneider; Schönbächler, Narath, Kälin; Altobelli, Föllmi, Cabdihaziz.– Zur Disposition: Ebnöther, Gabler, Michael Wind, Robert Wind, Treichler, Ochsner.

Richterswil: Wiedmann; Steiger, Mabaya, Vanaria, Isufi; Wehrli, von Aesch, Alessio Parrella, Gyr; Hagdu, Krasniqi. – Zur Disposition: Alessandro Parrella, Conti, Raimi, Scarlino.

Bemerkungen: FCFS ohne Wildhaber und Steinlechner (verletzt), Böni und Raimann (krank), Struzha (Ferien), Fuchs (Familie), Huber (Aufbautraining) und Keller (nicht aufgeboten). Richterswil ohne Willi, Stahl, Limadi, Djofang, Böhni, Kadir, Conti (alle verletzt), Congedi und Batur (rekonvaleszent), Metin (Beruf), Gumbashang (Schule) und Naver (2. Mannschaft). 57. Pfostenschuss Alessio Parrella. Verwarnungen:  69. Föllmi (Foul). 80. Krasniqi (Foul). Corners 4:3 (1:1).