1. Mannschaft / FCFS - Buttikon
Eine knappe 1:0-Führung Feusisberg-Schindellegis glich Buttikon 2 mit der letzten Aktion des Spiels aus. So resultierte ein dem Gezeigten letztlich korrektes Remis.
Text & Bilder: Bruno Füchslin
Ein nächstes Höfe-March-Derby: In der 4. Liga trafen am Sonntagmorgen Feusisberg-Schindellegis Erste gegen Buttikons Zweite aufeinander. Nach Gutpunkten Tabellennachbarn, mit je sechs Punkten derzeit in der Ranglisten-Mitte klassiert. Buttikon hat als Aufsteiger bislang «eine gute Falle» gemacht: Von den fünf gespielten Partien ging nur jene gegen Wädenswil 2 verloren. Während der FCFS in seinen vier absolvierten Partien entweder gewann oder unterlag, spielten die Märchler drei Mal unentschieden. So war denn vorab – getreu den Ranglistenpositionen sechs und sieben – eine mehr oder minder ausgeglichene Partie zu erwarten.
Die Startminuten gehörten den Märchler Gästen. Sie spielten konzentrierter und hatten durch Burc Oezseven auch zwei gute, aber nicht verwertete Möglichkeiten. FCFS-Trainer Thomas Rüttimann forderte nach elf Minuten seine Akteure lautstark auf, ab sofort «dreckige Meter» zu machen, sprich schlicht mehr Einsatz und Konzentration zu zeigen. Dies half insofern, dass die Ballbesitzanteile in der Folge bis zum Pausenpfiff mehr oder ausgeglichen daher kamen. Das bis zum Seitenwechsel in Sachen herausgespielten Möglichkeiten um eine Einheit vorn liegende Buttikon lag dann aber doch mit 0:1 zurück: Ein zwingender Einsatz von Adrian Ebnöther gegen zwei FCB-Verteidiger brachte Leonardo Altobelli in beste Abschlussposition (23.); der FCFS-Captain machte dem bislang Torlosen ein Ende.
Chancenvorteile für die Gäste
Die zweite Hälfte wurde, je länger sie dauerte, zu einem physischen Abnützungskampf. Entsprechend litt so ab und zu bei beiden Teams die Passqualität– sie lag deutlich tiefer als die Höhenmeter des Sportplatzes Weni. Die Gastgeber liessen durch konsequentes Aufschliessen der Abwehr keine Druckphase Buttikons zu. Dennoch kamen die Märchler zu Möglichkeiten: Faton Lutfiu vergab allein vor Michael Raimann (58.), und Leart Elezi setzte den Ball aus guter Position übers Tor (80.). Dennoch sollte der Ausgleich fallen; dies aus der letzten Szene der Partie: ein seitlicher Freistoss von Oezseven fand im Strafraum Verteidiger Nick Schibli zu wenig konsequent bewacht; dessen Kopfball fand den Weg zum 1:1 ins Netz.
Ein Pünktchen, das wichtig werden könnte
Einig waren sich die beiden sportlich Verantwortlichen, dass das Unentschieden ein gerechtes Spiegelbild darstellte. FCFS-Trainer Thomas Rüttimann sah, zusammengefasst, sein Team im zweiten Abschnitt zu passiv: «Da haben wir schlicht zu wenig gemacht». Antipode Anton Qerimi seinerseits trauerte den nicht verwerteten Möglichkeiten nach und sah, «dass Buttikon dem Sieg um Weniges näher stand».
Wie dem auch immer sei: beide Teams haben in Richtung Saisonziel, möglichst bald im sicheren Mittelfeld etabliert zu sein und so mit der Abstiegszone fernbleiben zu können, ein Pünktchen hinzu gewonnen. Dies scheint zwar nicht viel, hat aber einen nicht zu unterschätzenden Immerhin-Charakter.
Feusisberg-Schindellegi – Buttikon 2 1:1 (1:0)
Weni. 50 Zuschauer. SR: Roci Vagner.
Tore: 23. Altobelli 1:0. 90.(+3) Schibli 1:1.
FCFS: Raimann; Treichler, Föllmi, Ziltener, Schneider; Gomes, Narath, Kälin; Schönbächler, Altobelli, Ebnöther.– Zur Disposition: Struzha, Gabler, Robert Wind, Steinlechner, Böni, Ochsner, Xussen.
Buttikon: Ruoss; Pirro, Schibli, Tramontana, Schmid; Fitim Elezi, Gjoka, Ljatifi, Oezseven; Leart Elezi, Berisha. – Zur Disposition: Sulejmani, Vonlanthen, Lutfiu, Gjokaj, Kujtim Elezi.
Bemerkungen: FCFS ohne Eberle (gesperrt), Wildhaber und Fuchs (verletzt), Michael Wind (krank), Huber (Aufbautraining) und Keller (kein Aufgebot). Buttikon ohne Woodtli (verletzt), Shazli (krank), Sulejmani (Ferien) sowie Fässler und Mehmeti (anderes Team). Verwarnungen: 26. Altobelli (Foul). 42. Oezseven (Reklamieren). Corners 6:7 (3:5).